Wiederbewaldung: Künstlicher Eichelhäher setzt Saatgut punktgenau aus

 

Wiederbewaldung: Künstlicher Eichelhäher setzt Saatgut punktgenau aus

Künstliche Intelligenz, Messdrohnen und eine spezielle Saatdrohne sollen die Wiederbewaldung geschädigter Waldflächen in Nordrhein-Westfalen effizienter machen. Im Arnsberger Wald wurde das Forschungsprojekt „Garrulus“ von der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg vorgestellt.

Der Klimawandel hinterlässt im Wald von Nordrhein-Westfalen deutliche Spuren. Stürme, Trockenheit und der Borkenkäfer haben große Schadflächen verursacht. Wie moderne Technik dabei helfen kann, diese Flächen künftig gezielter wiederzubewalden, hat Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen kürzlich im Arnsberger Wald erfahren.

Bei der sechsten Station ihrer Tour „Starke Zukunft in NRW: KI in Landwirtschaft und Wald“ besuchte Gorißen das Forschungsprojekt „Garrulus“ der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Im Mittelpunkt steht ein ungewöhnliches Verfahren: Eine Drohne bringt Saatgutkapseln nicht einfach großflächig aus, sondern platziert sie mithilfe von Künstlicher Intelligenz möglichst genau an geeigneten Stellen im Waldboden.

Wie ein künstlicher Eichelhäher (Garrulus glandarius) bringt sie Eicheln und Co. so selbst an sehr entlegene Stellen.

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